Brandschutzklasse
Die Brandschutzklasse beschreibt, wie schwer ein Material entflammbar ist und ob es für öffentliche Räume geeignet sein kann.
Praxisbezug
Die Brandschutzklasse gibt an, wie sich ein Material bei Feuer verhält. Für Polsterstühle, Bankettstühle und Objektmöbel in Hotels, Restaurants, Tagungsräumen oder öffentlichen Gebäuden kann das ein wichtiges Auswahlkriterium sein. Besonders relevant sind Bezugsstoffe, Polsterschäume und teilweise auch Verbundprüfungen aus Stoff und Schaum. In Deutschland wird häufig auf Begriffe wie schwer entflammbar oder auf Normen und Prüfzeugnisse verwiesen. Welche Nachweise benötigt werden, hängt vom Einsatzort, der Personenzahl und den Vorgaben der zuständigen Stelle ab. Für Betreiber ist wichtig: Ein schöner Stoff reicht nicht aus, wenn im Saal Brandschutzanforderungen gelten. Vor dem Kauf sollte geklärt werden, ob Zertifikate erforderlich sind und ob der gewählte Stuhl samt Polsterung diese Anforderungen erfüllt.
Häufige Fragen
Brauchen Gastronomiestühle immer eine Brandschutzklasse?
Nicht immer. In öffentlichen Räumen, Hotels, Sälen oder Veranstaltungsbereichen können aber bestimmte Nachweise gefordert werden.
Reicht ein schwer entflammbarer Bezug aus?
Nicht zwingend. Je nach Vorgabe kann die Kombination aus Bezugsstoff und Polsterschaum entscheidend sein.
Wer legt die Anforderungen fest?
Das hängt vom Gebäude und der Nutzung ab. Häufig geben Brandschutzkonzept, Betreiberpflichten, Bauamt oder Feuerwehr die Anforderungen vor.